explorer
Anmeldung: 30.12.2007
Beiträge: 20
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Verfasst am: 05.02.10 - 18:49 Titel: MEINE Schlechte Erfahrung mit Widerruf bei Fa. e-agrar
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Ich wollte Euch von einer nicht so schönen Erfahrung mit der Firma e-grar.at aus Österreich berichten. Ich habe dort einen Weather envoy zum Preis von 178,-- Euro inkl. Versand bestellt, was der günstigste Preis war, den ich finden konnte. Ich wollte dieses Gerät quasi als Ersatz für meine Davis Vantage Pro2 betreiben, da dort der barometrische Sensor manchmal absolut unrealistische Werte (spikes, also Anstieg der Werte um mehr als 10 -20 hPa in fünf Minuten, danach wieder richtige Anzeige) lieferte. Herr Tanzer von der Firma e-agrar riet mir zu einem Neukauf des Weather envoy, das sei günstiger als die VPro2 zu reparieren. Fand ich prinzipiell eine gute Idee, und so habe ich das Gerät bestellt. Dann erreichte ich jedoch durch Öffnen der VPro2 und vorsichtiges Ausblasen des barometrischen Sensors, dass die Spikes nicht mehr auftraten, deshalb habe ich den Weather envoy wieder retourniert. Das hat mich 16 Euro Porto (für ein normales, versichertes DHL Paket) gekostet, da die Firma ja in Österreich sitzt. Zusätzlich hat die Firma e-agrar mir bei der Rücküberweisung des Kaufbetrags sechs Euro abgezogen. Auf meine Nachfrage warum, antwortete mir Herr Tanzer, dass dies die Versandkosten seien, die mir berechnet würden, da ja "kein Wert" entstanden sei (ich habe das Gerät ja zurückgegeben), frei seien die Versandkosten erst ab einem Wert von 100,-- Euro. In den Verbraucherhinweisen der Firma e-agrar ist hierüber beim Thema Wiederruf nichts zu finden. Warum die Rückversandkosten nicht übernommen wurden (auch nicht anteilig!) ist mir schleierhaft, in den Verbraucherinformationen steht eindeutig, dass ab 40,-- Euro Warenwert die Rückportokosten übernommen werden (wie in D auch).
Also habe ich für diese Erfahrung anscheinend 22 Euro in den Sand gesetzt.
Bedenkt dies also, wenn Ihr dort eine Bestellung tätigt, die Firma sitzt in Österreich (hohe Versandkosten ins Ausland!) und bei einem Widerruf Eurer Bestellung könntet ihr auf den Versandkosten sitzenbleiben. Die Verbraucherinformationen von e-agrar sagen zwar etwas anderes (dort wird auch nicht explizit auf Bestellungen aus dem Ausland eingegangen), aber die Realität sieht wohl anders aus.
Fazit: "günstig" kann auch nach hinten losgehen, wenn man ein Gerät retournieren muss. Denkt also auch an Garantiefälle etc. Bei einer Bestellung ist man als Deutscher bei einem deutschen Shop wohl besser aufgehoben.[/b]
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wneudeck


Anmeldung: 19.04.2002
Beiträge: 7719
Wohnort: Donauwörth
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Verfasst am: 05.02.10 - 19:31 Titel:
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Hallo,
ich lese allerdings in deren Bedingungen folgendes:
3.8.Rückgabe, Storno
Bei von E-Agrar akzeptierter Retournierung bzw. Stornierung von bestellten Produkten bzw. Leistungen wird eine Stornogebühr von 10 % des ursprünglichen Rechnungsbetrages verrechnet.
Nun bin ich kein Rechtsanwalt, der beurteilen kann, ob diese Vorgehensweise bei Onlinekauf so in Ordnung ist, aber wenn sie die Stornogebühr verlangt hätten, wäre es für Dich auch nicht günstig gewesen.
Zuletzt: Ich vermute mal, in Deutschland wären diese Bedingungen (Stornogebühr) so nicht in Ordnung. Aber das können nur Fachleute sagen. _________________ Tschüss
Werner Neudeck
http://www.don-wetter.de
http://www.don-rad.de
http://www.wetter-don.de
http://faqhinweis.wernerneudeck.de (Hilfen zu WSWIN)
Zuletzt bearbeitet von wneudeck am 05.02.10 - 20:41, insgesamt ein Mal bearbeitet |
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mk2007

Anmeldung: 27.07.2008
Beiträge: 370
Wohnort: 77966 Kappel Grafenhausen 163 mtr. über NN
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Verfasst am: 05.02.10 - 20:00 Titel:
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»Zitat |
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ich habe mit e-agrar bisher durchweg nur positive erfahrungen gemacht!
muss ja auch gesagt sein ... _________________ grüsse
michael
Davis Vantage Pro 2 Aktiv wireless + Bodentemperatur + solar sensor, wswin, hs-upload, win xp sp3, acer emachines, vivotek ip7152 webcam.
http://www.wetter-kappel-grafenhausen.de |
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TONI_B

Anmeldung: 19.07.2001
Beiträge: 1173
Wohnort: Deutsch-Wagram; Österreich
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Verfasst am: 05.02.10 - 22:24 Titel:
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»Zitat |
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Ganz verstehe ich deine Logik nicht!
Du bestellst etwas, dann überlegst du es dir anders und für die Kosten soll der Verkäufer aufkommen???
Wenn er einige hundert solche Käufer pro Jahr hat, wird er diese Kosten wohl bei den "richtigen" Käufern draufschlagen müssen. Wie kommen die anderen dazu, dass sie mehr bezahlen, nur weil du nicht genau weißt, was du willst?
Für die Bequemlichkeit des Online-Kaufs mit "kostenloser" Ausprobiermöglichkeit müssten dir die paar Euro das schon wert sein...
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haso


Anmeldung: 16.05.2005
Beiträge: 277
Wohnort: Bodensee - CH
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Verfasst am: 06.02.10 - 01:01 Titel:
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»Zitat |
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Auch ich habe mit der Firma e-agrar nur gute Erfahrungen gemacht. Super Preis und schnelle Lieferung!
Mach doch wegen diesen paar Euro kein Aufruhr, e-agrar kann doch nichts dafür wenn Du das Teil plötzlich nicht mehr benötigst!
Gruss Markus
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Holli

Anmeldung: 23.01.2006
Beiträge: 4841
Wohnort: Essen/Ruhrgebiet 45m
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Verfasst am: 06.02.10 - 01:03 Titel:
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»Zitat |
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| wneudeck hat folgendes geschrieben: | | Zuletzt: Ich vermute mal, in Deutschland wären diese Bedingungen (Stornogebühr) so nicht in Ordnung. Aber das können nur Fachleute sagen. |
Nein, in Deutschland ist so etwas nicht erlaubt, aber e-agrar sitzt eben nicht in Deutschland. Also gilt österreichisches Recht. Da kenne ich die Feinheiten des Online-Rechts nicht.
Im übrigen finde ich es witzig, sich darüber zu beschweren, daß die eigene Blödheit Geld kostet. Das Rückgaberecht soll die Möglichkeit beim Ladenkauf ersetzen, das Ding anzusehen, zu befingern und auszuprobieren. Die gekaufte Envoy hat ziemlich sicher genau das gemacht, wofür sie gekauft wurde. Ein normaler Laden wäre überhaupt nicht verpflichtet gewesen, das Ding zurückzunehmen._________________ Dietmar
Die Wetterseite: http://wetter.altenessen.info/
Deutscher Joomla-Supportchat: http://www.joomla-supportchat.de |
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Holli

Anmeldung: 23.01.2006
Beiträge: 4841
Wohnort: Essen/Ruhrgebiet 45m
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Verfasst am: 06.02.10 - 01:16 Titel:
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»Zitat |
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| TONI_B hat folgendes geschrieben: | Ganz verstehe ich deine Logik nicht!
Du bestellst etwas, dann überlegst du es dir anders und für die Kosten soll der Verkäufer aufkommen??? |
Ja, das ist in D inzwischen Gesetz, und es war schon vorher bei den seriösen Versendern gängige Praxis, vor allem bei Kleidung. Eine Beschreibung und ein Bild im Web kann man nun mal nicht anprobieren und sehen, ob es richtig paßt und sitzt, und eine umfangreiche Beratung durch einen geschulten Fachverkäufer bekommt man in der Regel auch nicht.
Auf der anderen Seite gab es aber Unmengen schwarzer Schafe, die ihre Sachen mit den tollsten Beschreibungen verkauft, dann aber Ramsch verschickt haben, den im Laden kein Mensch zu diesem Preis gekauft hätte. Diesen Käufernachteil sollten zuerst das Fernabsatzgesetz und später die entsprechende Änderung des BGB ausgleichen.
Unter den Käufern gibt es aber nicht weniger schwarze Schafe, die dieses Recht jetzt gnadenlos ausnutzen und Sachen bestellen, von denen sie schon vorher genau wissen, daß sie sie nicht behalten werden. Die Spitzentypen darunter sind die 0€-Mietkäufer, die für eine Woche Urlaub eine Kamera kaufen, damit 2000 Bilder machen und sie nach dem Urlaub zurückschicken.
| Zitat: | | Wenn er einige hundert solche Käufer pro Jahr hat, wird er diese Kosten wohl bei den "richtigen" Käufern draufschlagen müssen. Wie kommen die anderen dazu, dass sie mehr bezahlen, nur weil du nicht genau weißt, was du willst? |
Genau das ist die logische Konsequenz daraus._________________ Dietmar
Die Wetterseite: http://wetter.altenessen.info/
Deutscher Joomla-Supportchat: http://www.joomla-supportchat.de |
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etanzer

Anmeldung: 27.02.2005
Beiträge: 48
Wohnort: Korneuburg
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Verfasst am: 06.02.10 - 09:44 Titel:
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»Zitat |
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Herr K. (die Identität ist uns bekannt) hat die Davis Anlage nicht von uns gekauft, wir haben ihm trotzdem unsere hervorragende Beratung erteilt.
Dann hat er einen Envoy bestellt, den wir frachtfrei zu ihm gesandt haben und diesen nach 3 Wochen wieder (mit dem Argument "Er braucht ihn nicht") an uns zurück gesandt und jetzt regt er sich auf, weil wir € 6,- Versandkosten verrechnet haben. Dies ist übrigens auch auf der Hauptseite unserer Homepage so angeführt (€ 6,- unter € 100,- Warenwert: zurückgegeben = 0 € daher € 6,- Versandkosten.
Außerdem gibt es in unseren AGP's den Passus:
"3.8.Rückgabe, Storno
Bei von E-Agrar akzeptierter Retournierung bzw. Stornierung von bestellten Produkten bzw. Leistungen wird eine Stornogebühr von 10 % des ursprünglichen Rechnungsbetrages verrechnet."
Auf diese Stornogebühr haben wir verzichtet.
Jeder, der mit uns bis jetzt Geschäfte gemacht hat, weiss, dass wir überhaupt nicht kleinlich und sehr kulant sind. Es geht auch nicht um die € 6,-, aber "verarschen" lassen wir uns auch nicht.
Uns allen sind leider solche Menschentypen bekannt, die uns allen das Leben erschweren und von denen man am besten weit weg ist.
Deshalb haben wir Herrn K. auf unsere "Schwarze Liste" gesetzt - er erhält von uns weder Beratung noch werden Bestellungen von ihm angenommen.
Ing. Erich Tanzer
www.e-agrar.at
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rappel


Anmeldung: 09.06.2008
Beiträge: 1528
Wohnort: Essen
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Verfasst am: 06.02.10 - 10:57 Titel:
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»Zitat |
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Hallo,
von Seiten des Verkäufers kann ich den Ärger verstehen. Diese hin und her Versenderei ziehen ja auch Mehrkosten nach sich, die im Endeffekt wieder auf den Käufer (=der seine Ware auch behalten will)umgelegt werden müssen. Ja, auch Kundenservice kostet was.
Andererseits halte ich es für bedenklich, dass die besagte Firma so etwas wie "schwarze Listen" führt. Ob mir der Lebensmittelmarkt um die Ecke mir irgendwann keine Waren mehr verkauft nur weil ich was, ob gerechtfertigt oder nicht, zu beanstanden hatte?
Sehr eigenartig, wie so etwas rechtlich (in Ö.) gehandhabt wird, dass zu beurteilen überlasse ich mal anderen.
Viele Grüße _________________  |
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etanzer

Anmeldung: 27.02.2005
Beiträge: 48
Wohnort: Korneuburg
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Verfasst am: 06.02.10 - 12:30 Titel:
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»Zitat |
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Hallo Rappel,
Keine Angst, wir haben anderes zu tun, als schwarze Liste zu führen - dies war symbolsch gemeint.
Erich
www.e-agrar.at
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ad astra
Anmeldung: 02.02.2010
Beiträge: 44
Wohnort: Osnabrück 60 ü.NN
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Verfasst am: 06.02.10 - 12:33 Titel:
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Ich denke mal , ausschlaggebend für die " Sperrung" war nicht der Umstand an sich , sondern die Anprangerung der Firma hier im öffentlichen Forum. Pech wenn ein Verantwortlicher mitliest (Hoppla). Kann unter Umständen auch ganz andere Konsequenzen haben als auf die schwarze Liste gesetzt werden. Haben andere auch
schon schmerzlich erfahren müssen.
@ etanzer
Das war jetzt aber scharf zurück gerudert...
alles wird gut ( wieder keine Smilies)
Zuletzt bearbeitet von ad astra am 06.02.10 - 12:38, insgesamt ein Mal bearbeitet
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etanzer

Anmeldung: 27.02.2005
Beiträge: 48
Wohnort: Korneuburg
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Verfasst am: 06.02.10 - 12:36 Titel:
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»Zitat |
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Witzig ist, dass Herr K. (= "Explorer") seit dem Jahr 2007 erst einen Beitrag im diesem Forum geschrieben hat und dies deshalb, um uns schlecht herzustellen.
Uns hat übrigens ein Forenteilnehmen auf den Eintrag aufmerksam gemacht.
Erich
www.e-agrar.at
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wneudeck


Anmeldung: 19.04.2002
Beiträge: 7719
Wohnort: Donauwörth
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Verfasst am: 06.02.10 - 13:21 Titel:
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»Zitat |
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Hallo,
möchte mich abschließend zu diesem Komplex äußern:
a) Ich unterstelle Explorer nicht, dass er eine Firma "schlechtmachen" wollte, sondern er hat seine subjektive Erfahrung (die ich so nicht teile) dargestellt
b) ich habe mich weiter oben ja schon dahingehend geäußert, dass er eigentlich noch Glück gehabt hat, denn Geschäftsbedingungen sind nun mal da, dass sie gelesen und angewendet werden (Storno - bei ihm wurden sie kulanterweise nicht angewendet)
c) Ich selbst habe mir schon überlegt (war dann aber nicht mehr notwendig), ob ich H. Tanzer nicht auf dieses Thema aufmerksam machen sollte, einfach, damit er sich dazu äußern kann. Das hat sich von selbst erledigt.
d) Ich persönlich hatte mit e-agrar moch nichts zu tun, habe aber mit mehr als zahlreichen Usern Kontakt und habe hier stets nur positive Rückmeldungen erhalten. Das hat jetzt nichts damit zu tun, ein Firma "besser hinstellen" zu wollen, als sie ist, sondern dies ist eine Tatsache.
Fazit:
In einem Forum kann ruhig auf einen offensichtlichen Missstand hingewiesen werden, denn es gibt leider auch schwarze Schafe, doch in diesem Fall scheint es mir einfach übers Ziel hinausgeschossen zu sein. |
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explorer
Anmeldung: 30.12.2007
Beiträge: 20
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Verfasst am: 06.02.10 - 16:02 Titel:
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»Zitat |
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Das kann ich so aber nicht steenlassen. Ich bin kein Querulant, sondern lasse es nicht auf mir sitzen, wenn geltendes Recht gebrochen wird. Zur Klarstellung: 1. Ich habe von meinen Erfahrungen berichtet, um anderen das gleiche "Schicksal" zu ersparen. 2. In D gibt es ein Fernabsatzgesetz, das jedem online-Besteller erlaubt, seine Bestellung innerhalb von 14 Tagen rückgängig zu machen. Das ist vielleicht nicht schön für den Verkäufer, aber es dient dem Verbraucher. 3. Ich habe mich vorher auf der Webseite von e-agrar.at informiert, da ich wusste, dass es eben keine deutsche, sondern eine österreichische Firma ist. Dort findet sich unter dem Menüpunkt Verbraucherinformationen folgender Text:
Zitat on:
Verbraucherhinweise
Bitte beachten Sie folgende wichtigen Verbraucherhinweise, die bei Ihrem Einkauf bei E-Agrar GesmbH gelten:
Widerrufsrecht
Sie sind als Verbraucher im Sinne von § 13 BGB an Ihre Bestellung nicht mehr gebunden, wenn Sie binnen einer Frist von 2 Wochen nach Erhalt der Ware widerrufen. Der Widerruf muss keine Begründung enthalten und kann schriftlich (eine E-Mail, z.B. an info@e-agrar.at genügt) oder durch Rücksendung der Ware auf unsere Gefahr erfolgen. Zur Fristwahrung genügt die rechtzeitige Absendung an:
E-Agrar GesmbH
Scheunengasse 3
2105 Unterrohrbach
Bitte frankieren Sie das Paket ausreichend, um Strafporto zu vermeiden. Wir erstatten Ihnen den Portobetrag dann umgehend zurück. Wenn Sie beschädigte oder abgenutzte Waren zurückschicken, wird der gesetzlich zulässige Betrag in Abzug gebracht; dies können Sie vermeiden, indem Sie lediglich die Ware einer Prüfung unterziehen, wie sie Ihnen etwa im Ladengeschäft möglich gewesen wäre, und diese ohne Gebrauchsspuren und in der Originalverpackung zurückschicken.
Wir übernehmen die Kosten der Warenrücksendung, wenn Ihre Bestellung einen Betrag von EUR 40,- übersteigt.
.... <f>
Zitat Ende.
4. Auf Grund dieses Textes glaubte ich, dass nahezu die gleichen Bedingungen für einen Widerruf wie in D gelten.
5. Herr Tanzer ist mir bis heute eine Erklärung schuldig geblieben, warum dieses Verfahren (s.o.) nicht angewendet wurde. Wenn er seine Waren bei der Bestellung als versandkostenfrei deklariert und bei Rückgabe plötzlich Versandkosten verlangt, finde ich das schon sehr fragwürdig. Schliesslich ist das ja seine Methode, um beim Verkauf gegenüber seinen Mitbewerbern preiswerter zu erscheinen.
6. Ich möchte betonen, dass ich die Firma e-agrar nicht "schlecht hergestellt" habe, sondern lediglich von meinen Erfahrungen berichtet habe. Andere sollten in ihre Kaufentscheidung ruhig einbeziehen, dass anscheinend ein Widerruf bei der Firma e-grar nicht so gehandhabt wird, wie es im Widerrufsrecht geregelt ist und in ihren eigenen Verbraucherhinheisen beschrieben steht.
7. Ich halte eher die Methode, wie Herr Tanzer versucht, mich hier in die Querulantenecke zu schieben für sehr fragwürdig und einer sachlichen Darstellung sehr abträglich. Vielleicht kann er uns ja hier erläutern, wieso das Widerrufsrecht nicht angewandt wurde, das in Ö ja anscheinend genauso gilt wie in D.
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wneudeck


Anmeldung: 19.04.2002
Beiträge: 7719
Wohnort: Donauwörth
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Verfasst am: 06.02.10 - 16:19 Titel:
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»Zitat |
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Hallo Explorer,
ich möchte mich hier jetzt nicht immer wieder einmischen, weil es nicht meine Angelegenheit ist, aber der Knackpunkt dürfte doch wohl der sein:
Für den Widerruf gilt (ich zitiere jetzt Dein eigenes Poasting)
| Zitat: | | wenn Sie binnen einer Frist von 2 Wochen nach Erhalt der Ware widerrufen. |
Und Du hast, zumindest lt. H. Tanzer, die Ware nach 3 Wochen zurückgesandt.
Also wäre gar kein Widerruf mehr möglich gewesen. |
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